Leider habe ich es gestern nicht geschafft, einen Nano-Wochenrückblick zu machen (schliesslich war ich mit Schreiben beschäftigt
), und verbinde ihn deshalb gleich mit meinem neuen Projekt, der wöchentlichen Hafenrundfahrt.
Ich führe meinen Blog schon über einem Jahr und täglich legen Boote an meine Anlegestelle an, weil sie vor dem Datensturm entkommen wollen und einen sicheren Hafen suchen. Die Vielfalt ist gross. Da gibt es einerseits die riesigen Filmdampfer, mit den Clip-Beibooten, beeindruckende Text-Galeeren, prächtige oder schnittige Comic-Yachten und -Rennboote, aber auch vereinzelte Bilderschlauchboote.
Meist wagen sie sich aber sehr schnell wieder ins Intermeer hinaus und gehen im Sturm unter. Das ist tragisch, aber ich kann sie nicht aufhalten. Nur die wenigsten vermögen den Naturgewalten zu trotzen.
Ich möchte deshalb ab heute wöchentlich eine kleine Hafenrundfahrt veranstalten, eine Momentaufnahme, damit du die eingelaufenen Perlen und Schmuckstücke aus dem Intermeer anschauen kannst.
Viele sind lustig, die meisten intelligent, manche stimmen nachdenklich.
Aber zuerst der kleine Abstecher zum NaNoWriMo.
NaNoWrimo, Woche 3
Die 40‘000 Wörter sind geknackt!
Mir fehlen noch 9082 Wörter, die ich im Verlauf der Woche hinkriegen will. Wenn ich mir überlege, dass ich anfangs November noch ganze 50‘000 vor mir hatte, ist es jetzt nicht einmal mehr ein Fünftel.
Und das gute ist: Es gab bisher keine Hochs und Tiefs. Ich habe an JEDEM Tag geschrieben und meist waren es zwischen exakt 1667 Wörtern und etwa 2000. Manchmal etwas mehr und nur einmal zu wenig. Jetzt nur nicht nachlassen.
HaRuFa #1 –Rück- und andere Tritte und die Super-Omi

Alles einsteigen, bitte!
tvtropes.org
Ich beginne mit etwas Einfachen. Mit einem Faktum. Ich gebe gerne und ehrlich zu, dass ich es auch gemacht habe. Ist fast wie die Sache mit dem Ellbogen und der Zunge.
Was ich aber nicht gemacht habe und auch nie tun werde, ist das was folgender Herr mit seinen Kronjuwelen anstellt. Jedem, dem es dabei kalt den Rücken heruntergelaufen ist, soll die Hand heben.
Ja, ich weiss. Das war jetzt nicht sehr nett. Mit Sex beginnen und dann die Eier abklemmen. Drum jetzt wieder etwas FÜR Männer.
Nicht, das was du denkst. Es geht um Star Wars.
OK, es sind zwei leicht bekleidete Frauen mit Lichtschwertern dabei. Aber es geht ja nicht um die Frauen, sondern um die Schwerter und die Kampfchoreografie, oder?
So, vorerst genug gelacht und gelechzt, mal etwas Ernsteres. Hast du gewusst, dass Hunde das Prinzip der Bewegung nicht verstehen? Ich auch nicht. Ist aber scheinbar so (Vorsicht: Text). Die Blog-Betreiberin Allie hat sich mächtig ins Zeug gelegt, um es eingängig zu schildern. Lies es, es lohnt sich.
Wir Menschen dagegen scheinen dagegen das Konzept des Inneren Monologs nicht zu verstehen. Diese beiden Dialoge machen es dagegen richtig.
Kommen wir zu etwas Praktischerem: Du kennst sicher den nächtlichen Terror, wenn so gewisse Insekten einem mit ihrem nervtötenden Gesummse vom Einschlafen abhalten. Und meistens ist die Hand zu wenig schnell, um ihnen den Garaus zu machen. Dieses Gerät schafft Abhilfe. Nie mehr Ärger mit Fliegen und Mücken.
Und wenn wir grad bei Terror sind. Es scheint, dass einige deutsche Politiker langsam weiche Knie bekommen. Es heisst, Westerwelle sei zurückgetreten und zwar sowohl aus der Regierung wie auch seinem Amt als FDP-MinisterIN.
Leider hat sich diese Meldung als Gerücht herausgestellt und Westerwelle hat darauf reagiert und deutlich gemacht, was er von solchen Falschmeldungen hält. Ein Auszug: „Der Depp glaubte, ich mach nicht ernst. Alter, ich schwöre, der Arsch muss mich fürchten und damit rechnen, dass ich ihm das Rückgrat breche“. Harte Worte vom Bundesguido, und mein Beileid dem armen Journalisten gegenüber.
Ist dir der Party feiernde Typ im Hintergrund des Nachrichtensprechers aufgefallen? Das ist Westerwelle, der sein Ritalin vergessen hat (meint zumindest Swiss-Lupe). Ich wusste nicht, dass der so eine Party-Nudel ist.
Wer jetzt denkt „WTF?“, liegt nicht so falsch. Natürlich ist es nicht Westerwelle und natürlich ist es gestellt, nicht aber dieser Herr, der abgeht wie ein Furz in der Laterne. Und das Beste ist: der Herr ist Deutscher, nennt sich DJ der guten Laune und ist NICHT auf Drogen. Nur Hyperaktiv, oder auf „Self-Dope“.
Ist die gute Laune jetzt auch bei dir angekommen? Gut, es geht nämlich gleich weiter. Diesmal eine atemberaubende Zusammenstellung die zeigt, wozu wir Menschen mit Bällen, mit Rädern oder Brettern unter den Füssen oder einfach nur mit unserem Körper fähig sind. Fünf Minuten Staunen garantiert.
Und jetzt glaubst du sicher, dass ich den letzten Link nicht mehr toppen kann. Verständlich, aber ich muss dich leider enttäuschen. Ich kann.
Der Fotograf Sacha Goldberger bedauerte, dass seine Omi sich mit 91 in Einsamkeit und Depression zu verbarrikadieren begann. Das konnte er nicht zulassen, sie war einst eine so vitale Frau, die im Zweiten Weltkrieg sogar ihr Leben aufs Spiel gesetzt hatte, um zehn Menschen vor dem KZ zu bewahren.
Er überredete sie zu einer Fotosession mit ungewöhnlichen Kostümen, an ungewöhnlichen Orten, mit ungewöhnlichen Posen. Omi Frederika zögerte zuerst, „…but once they got rolling, she couldn’t stop smiling“.
Es entstand die Serie Mamika und die ist mitunter eine der witzigsten und gleichzeitig eine der schönsten und herzerweichendsten Geschichte ist, die ich seit Längerem gesehen habe. Aber überzeugt euch selbst: Grandma’s Superhero Therapy.
~ Dani Vega
2 Kommentare
Jo
26. November 2010 von 10:45 (UTC 1) Link zu diesem Kommentar
Also Allies Hyperbole and a Half ist einfach nur genial. Danke für diesen tollen Link!
Sehe gerade, dass Du 48.763 Worte bereits hast beim NaNo. Da kann ich nur Gratz! sagen. Respekt, Respekt.
Vega
28. November 2010 von 14:56 (UTC 1) Link zu diesem Kommentar
Gerne. Weitere Links werden folgen
Danke dir. Von den 48’763 bis zu den 50k, war es noch ein Zuckerschlecken.
Und jetzt brauch ich nochmals drei oder vier solche Monate und dann bin ich vielleicht fertig
Gruss Vega