Kategorienarchiv: Mehrweltengeschichten

Ein Mehrweltengeschichte, ist ein Roman/Film/eine Geschichte, in dem/der die Protagonisten sich entweder in unterschiedlichen Welten/Existenzebenen befinden oder sogar dazwischen hin und her reisen. „Narnia“ ist z.B. eine oder „Unendliche Geschichte“, aber auch „Otherland“ oder „Wächter der Nacht“.

[Rezi] Die Brücke der brennenden Blumen (Mammut 4) – Tobias O. Meißner

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Es folgt die Rezi zu Brücke der brennenden Blumen, der Teil vier der „Im Zeichen des Mammuts“-Serie von Tobias O. Meißner. Um niemandem zu viel zu verraten, der die vorangegangenen Teile noch nicht kennt, verweise ich auf die Rezis der Teile eins und drei auf meinem Blog. Nachdem sich Hellas, der weisshaarige Bogenschütze, gegen den …

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[Rezi] Labyrinth der Spiegel – Sergej Lukianenko

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St. Petersburg, kurz vor der Jahrtausendwende. Leonid loggt sich in die „Tiefe“ ein. Seit das WWW obsolet geworden ist, weil das Deep-Programm völliges Eintauchen in die virtuelle Welt namens „Tiefe“ ermöglicht, hat sich das Netz verändert. Für neunundneunzig Prozent aller Menschen ist es, als ob man sich mit seinem eigenen Körper dort befindet, in Wahrheit …

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[Rezi] Metatropolis – John Scalzi (Hg.)

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Fünf Autoren, fünf Geschichten, ein Genre. Metatropolis ist eine Science-Fiction-Anthologie der Sonderklasse. Nicht eine dieser Geschichtensammlungen, wo den Autoren ein Grobkonzept vorgelegt wird und sich dann alle in ihr stilles Kämmerlein verziehen, sich ihre Gedanken machen und eine Geschichte schreiben. Unter der Leitung von John Scalzi (Krieg der Klone) wurde ein Roter Faden gesponnen, der …

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[FCh-Rezi] Momo – Michael Ende

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Momo ist kein gewöhnliches Mädchen. Es hat eine Fähigkeit, die in der nahen Gegend unüblich, ja aussergewöhnlich ist: Momo ist ein aufmerksamer Zuhörer. Die Kinder der Stadt lieben es, zu ihr ins alte Amphitheater zu gehen, denn immer wenn Momo zugegen ist, haben sie die besten Ideen, was sie spielen könnten. Auch die Erwachsenen schätzen …

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[FCh-Rezi] Die Ameisen – Bernard Werber

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Der Inhalt Der Ameisenprinz Nr.56 gerät zusammen mit einer Truppe Aufklärerinnen in einen Hinterhalt. Er überlebt als einziger und ist verwirrt. Was war das? Kein ihm bekanntes Tier hätte ein gutes Dutzend Ameisen mit einem Schlag töten können. Hatten die gelben Zwergameisen eine neue Geheimwaffe entwickelt? Oder war es etwas noch Schlimmeres?

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[Film-Rezi] Inception – Christopher Nolan

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Poster zu „Inception“
© Warner Bros. Pictures

In nicht allzu ferner Zukunft wird ein Gerät entwickelt, das es ermöglicht, in die Traumwelt eines Menschen einzudringen. Shared Dreaming ist der englische Ausdruck, gemeinsames/geteiltes Träumen. Statt das Gehirn im Traum walten zu lassen in seinem Zirkel des gleichzeitigen Erschaffens einer Umgebung und der Wahrnehmung derselben, greifen die Eindringlinge in den Schaffensprozess ein und generieren ein Umfeld nach ihren Wünschen.
 
Das Opfer ahnt nichts von diesem Eingriff und seine mentalen Barrieren sind geschwächt. Die ideale Angriffsfläche um dem Opfer Informationen zu extrahieren, die es lieber für sich behalten würde. Kontodaten, Passwörter, Betriebsgeheimnisse, geheime Pläne, die Liste liesse sich endlos weiter führen.
 
Dom Cobb (Leonardo di Caprio) ist ein Extraktor. Nicht irgendeiner, sondern einer der besten überhaupt. Eine seiner gängigsten Methoden ist es, nicht in der regulären Traumwelt zu verweilen, sondern noch eine Ebene tiefer nach Informationen zu suchen. Dort ist die Abwehr des Opfers noch schwächer, aber die Extraktion erfordert mehr Fingerspitzengefühl.
 
Der Geschäftsmann Saito (Ken Watanabe) wird auf Cobb aufmerksam und bietet ihm einen gewagten Auftrag an: Es ist Gang und Gäbe Informationen aus den Gehirnen von wichtigen Personen zu extrahieren, aber wie verhält es sich mit dem Gegenteil, nämlich eine Information einzupflanzen, eine Inception?
 
Cobb ist nicht bereit, den Auftrag anzunehmen, bis ihm Saito anbietet, die Einreisesperre in sein Heimatland aufzuheben, wodurch Cobb endlich wieder seine beiden Kinder in die Arme schliessen, in ihre Gesichter sehen könnte.
 
Doch das Unterfangen ist keineswegs einfach. Es gab schon unzählige Versuche, eine Inception zu bewerkstelligen, aber alle endeten erfolglos. Alle bis auf eine einzige, wobei bei diesem Versuch das Ende ein fatales war. Aber Cobb sieht in Saitos Vorschlag die einzige Möglichkeit in sein Heimatland zurückzukehren, ohne lebenslänglich ins Gefängnis gesperrt zu werden. Er muss das Wagnis eingehen …

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[Rezi] Troposphere – Scarlett Thomas

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Cover zu „Troposphere“

Wenn dieses Buch dich umbringen könnte – würdest du es dann lesen?
 
Als die Studentin Ariel Manto in einem Antiquariat auf eine Ausgabe von „The End of Mister Y“ stösst, traut sie ihren Augen kaum. Sie weiss, dass dieses Buch überaus selten ist. Und dass angeblich bisher niemand die Lektüre überlebt hat. Ariel glaubt nicht an Flüche. Unerschrocken vertieft sie sich selbst in die aberwitzige Geschichte des Mister Y, der mithilfe eines Elixiers in eine andere Dimension reist: die Troposphäre, sprich die Gedankenwelt der ganzen Menschheit. Ariel glaubt auch nicht an Wunderdrogen, dennoch startet sie einen Selbstversuch – und ahnt nicht, was sie dabei aufs Spiel setzt …
(Quelle)

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[Rezi] Wächter des Zwielichts – Sergej Lukianenko

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Cover zu „Wächter des Zwielichts“

Anton Gorodezki kommt nicht zur Ruhe. Er ist offiziell noch immer im Urlaub, aber mit dem Kopf schon wieder bei der Arbeit. Er hält es nicht aus und geht ins Büro. Geser erwartet ihn und unterbreitet ihm einen Auftrag.
Sein Boss hat einen Brief erhalten, worin steht: Ein Anderer soll vorhaben, Menschen zu Anderen zu machen. Ein Ding der Unmöglichkeit, denn nur gewisse Menschen mit Anlagen zum Anderen können auch zu einem werden.
 
Dennoch nimmt Geser und mit ihm auch Sebulon von der Tagwache, sowie die Inquisition den Fall ernst. Würde es dem Anderen gelingen, was hätte das zur Folge? Menschen würden von den Anderen erfahren, von ihrem langen Leben, der Heilmagie, von zerstörerischen Zauberkräften. Alle würden Andere werden wollen, das Gleichgewicht des Grossen Vertrages könnte aus den Fugen geraten, Chaos entstünde.
 
In Zusammenarbeit mit dem Vampir Kostja der Tagwache, seinem ehemaligen Freund und Nachbar, und dem Inquisitor Vítěszlav sucht Anton nach dem Absender des rätselhaften Briefes…

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[Rezi] Die Ritter der vierzig Inseln – Sergej Lukianenko

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Cover zu „Die Ritter der vierzig Inseln“

Von einem Moment zum nächsten befindet sich Dima auf einer tropischen Insel. Zuvor hatte ihn ein Fotograf um ein Foto gebeten und nach dem Blitzlicht spürt der russische Junge Sand unter sich. Eine unwirkliche Situation, aber wenigstens wird er von Kindern seines Alters begrüsst und in den Trupp aufgenommen, der sich „die Ritter des scharlachroten Schildes“ nennt.
Dima befindet sich auf einem Archipel mitten im Meer. Das Archipel besteht aus vierzig Inseln, allesamt von Kindern aus aller Welt bevölkert. Es verbindet sie ein gemeinsames Ziel: Sie alle wollen zurück nach Hause.
 
Doch da gibt es ein Problem. Die Entführer lassen nur die Gruppe nach Hause, welche die Herrschaft über alle vierzig Inseln gewinnt. Alle anderen bleiben auf der Insel, bis sie zu alt werden oder sterben, was letztlich dasselbe ist. Und die Herrschaft kann eine Gruppe nur dadurch erlangen, indem es die anderen Bewohner überwältigt.
 
Ein aussichtloses Unterfangen, aber die einzige Hoffnung. Dima und die anderen Kinder sind je länger je mehr zu allem bereit. Wenn es nicht anders geht, auch zu töten …

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[Rezi] Wächter der Nacht – Sergej Lukianenko

Cover zu „Wächter der Nacht“

Cover zu „Wächter der Nacht“

Anton ist ein Mitglied der Nachtwache, auch „die Lichten“ genannt, die Bewahrer des Guten. Seine und ihre Aufgabe ist es, die Tagwache, auch die „Dunklen“ genannt, am Ausüben von böswilligen Handlungen gegenüber den Menschen zu hindern.
Anton ist kein Neuling, aber auch keine einflussreiche Figur im Schachspiel der Mächtigen. Er ist ein Magier vierten Grades und eigentlich kein Aussendienstler. Er kennt sich aus mit Computern und hat nur an wenigen Einsätzen teilgenommen, geschweige denn ernsthaft gekämpft.
Eines Tages wird Anton auf die Fährte eines Jungen angesetzt. Er hat den Verdacht, dass etwas nicht stimmt. Er hat recht. Ein Pärchen hat den Jungen zu sich gelockt. Kein menschliches Pärchen, sondern Vampire. Ein Mentor und eine frisch initiierte, die nach Blut dürstet. Nun gut, Vampire sind auch nur Menschen – oder sagen wir menschenähnliche Wesen – mit Bedürfnissen, nur ist ihres eben das Blut von gewöhnlichen Menschen.
Gelegentlich werden Lizenzen verteilt, Menschen zum Abschuss freigegeben. Das klingt hart, aber ermöglicht den Lichten im Gegenzug die Möglichkeit, eine gute Tat zu vollbringen im komplizierten, vertraglich gebundenen Kräfteverhältnis zwischen Licht und Dunkel.
Aber auf diesen Jungen ist keine Lizenz ausgestellt. Das ist illegal. Wie Wilderei. Die Vampire müssen bestraft werden.
Doch bei diesen Untoten wird es nicht bleiben. Vampire sind nur ein kleiner Teil der Gefahren, denen Anton und die Nachtwache gegenüber steht …

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