Wie ihr zweifelsohne bemerkt habt, ist die Aktivität auf dem Blog langsam etwas zurückgegangen. Sobald die SF-Challenge am kommenden Samstag zu Ende geht, plane ich deswegen mit meinen Mitarbeitern eine Generalüberholung der Page, aber dazu werde ich in Bälde noch Genaueres berichten. Eine kleine Änderung, die ich jetzt schon vorwegnehme, betrifft die Rezis. Ich möchte …
Kategorienarchiv: Mystery
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[FCh-Rezi] Fiebertraum – George R.R. Martin
Abner Marsh, Schiffskapitän und Direktor einer Dampfschiffgesellschaft am Mississippi, steht die Verzweiflung ins Gesicht geschrieben. Als ob eine Kesselexplosion noch nicht genug gewesen wäre, zerstörte der gefrorene Fluss im vergangenen harten Winter nun auch noch fast seine gesamte Flotte. Da sucht ihn Joshua York, ein reicher Europäer, auf und unterbreitet ihm ein Angebot, das fast …
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[FCh-Rezi] Nachtgeister – Rob Thurman
Hi. Ich bin Cal. Eigentlich Caliban. Der Name kommt aus „der Sturm“, diesem Shakespeare-Stück. Das ist der Typ, der eigentlich gar kein richtiger Mensch ist, sondern nur halb und zur anderen Hälfte Teufel. Dann weisst du auch gleich, was ich bin, und was meine Mum von mir hält. Witzig, nicht wahr? Wehe du lachst …
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[Anime-Rezi] Ergo Proxy – Shukō Murase
Die Stadt Romdeau, eine letzte paradiesische Bastion der nunmehr kleinen Menschheit. Die Erde ist kahl und unfruchtbar geworden, die Atmosphäre giftig. In makellos reinen Kuppelstädten fristen die verbliebenen Menschen ihr sorgenfreies Dasein, unter ständiger Begleitung eines persönlichen Androiden (so genannte Auto-Reivs). Doch seit kurzem geraten die Auto-Reivs in zunehmender Zahl ausser Kontrolle. Sie sind anfällig …
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[Rezi] Dollhouse (TV-Serie) – Joss Whedon
Es gibt nichts Schlimmeres, als TV-Serien im Fernsehen zu schauen. Ich kann es nicht ausstehen, wenn ich ständig von Werbungen unterbrochen werde und dann mitten im Cliffhanger bis zu einer Woche warten muss, bis die nächste Folge ausgestrahlt wird. Insbesondere, wenn sich die Serie nicht auf Situationskomik und seichte Witze beschränkt, sondern einen Handlungsbogen aufbaut, Figuren Tiefe einhaucht und zum Nachdenken anregt.
Da kam mir die Liste vom UnrealtityMagazine gerade wie gerufen: 10 Shows You Should Watch Now That They’ve Ended. Eine Top10-Liste von Serien der letzten Jahre, die abgeschlossen sind (bzw. abgeklemmt wurden) und deshalb als DVD oder Download von Anfang bis Ende geschaut werden können.
Von der Liste kannte ich „Firefly“ und „Battlestar Galactica“ bereits (übrigens beide seeeehr empfehlenswert für Sci-Fi-Fans) und auf Comedy oder auf „Lost“ hatte ich nicht gross Lust. Aber der allerletzte Eintrag: Dollhouse, stach mir ins Auge. Science-Fiction, jedoch nahe Zukunft, eine gut aussehende Lady in der Hauptrolle, bekannte Gesichter aus anderen Serien und vor allem: JOSS WHEDON ALS PRODUZENT!
Ich fang jetzt nicht an, „Firefly“ über alle Wolken zu loben (obwohl es das verdient hätte), aber die leider viel zu kurze Serie hat mich so begeistert, dass ich ihren Schöpfer Joss Whedon (na klingelt’s?) bedauerte. Mehr Gründe, mir die Serie anzusehen, brauchte ich nicht, und ich hoffe, dass ich mit dieser Rezi auch noch andere dafür begeistern kann.
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[Rezi] Troposphere – Scarlett Thomas
Wenn dieses Buch dich umbringen könnte – würdest du es dann lesen?
Als die Studentin Ariel Manto in einem Antiquariat auf eine Ausgabe von „The End of Mister Y“ stösst, traut sie ihren Augen kaum. Sie weiss, dass dieses Buch überaus selten ist. Und dass angeblich bisher niemand die Lektüre überlebt hat. Ariel glaubt nicht an Flüche. Unerschrocken vertieft sie sich selbst in die aberwitzige Geschichte des Mister Y, der mithilfe eines Elixiers in eine andere Dimension reist: die Troposphäre, sprich die Gedankenwelt der ganzen Menschheit. Ariel glaubt auch nicht an Wunderdrogen, dennoch startet sie einen Selbstversuch – und ahnt nicht, was sie dabei aufs Spiel setzt …
(Quelle)
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[Rezi] Die Ritter der vierzig Inseln – Sergej Lukianenko
Von einem Moment zum nächsten befindet sich Dima auf einer tropischen Insel. Zuvor hatte ihn ein Fotograf um ein Foto gebeten und nach dem Blitzlicht spürt der russische Junge Sand unter sich. Eine unwirkliche Situation, aber wenigstens wird er von Kindern seines Alters begrüsst und in den Trupp aufgenommen, der sich „die Ritter des scharlachroten Schildes“ nennt.
Dima befindet sich auf einem Archipel mitten im Meer. Das Archipel besteht aus vierzig Inseln, allesamt von Kindern aus aller Welt bevölkert. Es verbindet sie ein gemeinsames Ziel: Sie alle wollen zurück nach Hause.
Doch da gibt es ein Problem. Die Entführer lassen nur die Gruppe nach Hause, welche die Herrschaft über alle vierzig Inseln gewinnt. Alle anderen bleiben auf der Insel, bis sie zu alt werden oder sterben, was letztlich dasselbe ist. Und die Herrschaft kann eine Gruppe nur dadurch erlangen, indem es die anderen Bewohner überwältigt.
Ein aussichtloses Unterfangen, aber die einzige Hoffnung. Dima und die anderen Kinder sind je länger je mehr zu allem bereit. Wenn es nicht anders geht, auch zu töten …
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[Rezi] Wächter der Nacht – Sergej Lukianenko
Anton ist ein Mitglied der Nachtwache, auch „die Lichten“ genannt, die Bewahrer des Guten. Seine und ihre Aufgabe ist es, die Tagwache, auch die „Dunklen“ genannt, am Ausüben von böswilligen Handlungen gegenüber den Menschen zu hindern.
Anton ist kein Neuling, aber auch keine einflussreiche Figur im Schachspiel der Mächtigen. Er ist ein Magier vierten Grades und eigentlich kein Aussendienstler. Er kennt sich aus mit Computern und hat nur an wenigen Einsätzen teilgenommen, geschweige denn ernsthaft gekämpft.
Eines Tages wird Anton auf die Fährte eines Jungen angesetzt. Er hat den Verdacht, dass etwas nicht stimmt. Er hat recht. Ein Pärchen hat den Jungen zu sich gelockt. Kein menschliches Pärchen, sondern Vampire. Ein Mentor und eine frisch initiierte, die nach Blut dürstet. Nun gut, Vampire sind auch nur Menschen – oder sagen wir menschenähnliche Wesen – mit Bedürfnissen, nur ist ihres eben das Blut von gewöhnlichen Menschen.
Gelegentlich werden Lizenzen verteilt, Menschen zum Abschuss freigegeben. Das klingt hart, aber ermöglicht den Lichten im Gegenzug die Möglichkeit, eine gute Tat zu vollbringen im komplizierten, vertraglich gebundenen Kräfteverhältnis zwischen Licht und Dunkel.
Aber auf diesen Jungen ist keine Lizenz ausgestellt. Das ist illegal. Wie Wilderei. Die Vampire müssen bestraft werden.
Doch bei diesen Untoten wird es nicht bleiben. Vampire sind nur ein kleiner Teil der Gefahren, denen Anton und die Nachtwache gegenüber steht …
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[Rezi] Hard-Boiled Wonderland und das Ende der Welt – Haruki Murakami
Der Roman ist bestimmt von zwei Protagonisten: der eine lebt im Tokyo Ende der Achtziger, der andere in einer bizarren Parallelwelt. Die beiden Ich-Erzähler sind sich ziemlich ähnlich, haben ähnliche Charakterzüge, aber je weiter die Geschichte fortschreitet, desto mehr beschleicht einem das Gefühl, dass das Ich in Tokyo viel schräger unterwegs ist das Ich in der Parallelwelt.
Während Ersterer von einem Wissenschaftler gebeten wird in seiner Tätigkeit als „Kalkulator“ Daten zu berechnen und verschlüsseln und in den Mahlstrom zweier verfeindeter Organisationen namens „System“ und „Fabrik“ gerät, so liest Letzerer als „Traumleser“ in den Schädeln von toten Einhörnern die so genannten „alten Träume“, wobei ihm niemand sagen kann, wofür das überhaupt gut sei.
Doch in so unterschiedlicher Lage sich die beiden auch befinden, sie haben mehr gemeinsam, als man zu Beginn annehmen mag.
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[Rezi] Projekt Babylon – Andreas Wilhelm
Im südfranzösischen Languedoc entdeckt Schafhirte eine eigenartige Höhle. Sie ist voller Schriftzeichen und Symbole, ein blauer, unirdischer Schimmer erfüllt sie, und am Ende gibt es ein unnatürliches, pechschwarzes Nichts. Ein Loch in der Wirklichkeit.
Peter Lavell und Patrick Nevreux zwei Wissenschaftler, wie sie ungleicher nicht sein könnten, erhalten von der UN den Auftrag diese Höhle zu untersuchen. Mit der Unterstützung der Sprachwissenschaftlerin Stefanie Krüger gehen sie dem mysteriösen Gewölbe auf die Spur und beginnen seine Ränke zu entwirren.
Doch es bleibt nicht bei der Erforschung der Höhle. Bald interessieren sich zweifelhafte Organisationen, anonyme Gestalten ebenfalls dafür. Die drei Forscher wissen nicht mehr, wem sie vertrauen sollen …
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