Kategorienarchiv: Non-Fiction

[Rezi] Die Letzten ihrer Art – Douglas Adams

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Douglas Adams ist berühmt geworden mit seiner fünfteiligen Trilogie „Per Anhalter durch die Galaxis“, einem Meisterwerk des britischen Humors und der Science-Fiction, über das Leben, das Universum und alles andere. Dort hat er unter anderem eine Antwort auf die alles entscheidende Frage jedes intelligenten Lebewesen gefunden, die für sich genommen schon Kultstatus erreicht hat. Ich …

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[Rezi] Darf ich Zahlen? – Günter M. Ziegler

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Cover zu „Darf ich Zahlen?“

Math inside. Soll das eine Drohung sein? Das würde bedeuten, die Rechnung ohne Deutschlands smartesten Mathematikprofessor zu machen. Denn Günter M. Ziegler beweist in einem grandios unsachlichen Sachbuch: Mathe ist 8000 Prozent cool.
 
Psst, wer erkennt die 119/100? Oder wer hat Lust auf eine Kurvendiskussion beziehungsweise die Formel für die „ideale Frau“? Oder lieber die für sexy Schuhe, Käsesandwich, Einparken? Sagen wir bald Zwanzigeins statt 21? Ist es wahr, 42 ist die Antwort auf alles? Günter M. Ziegler präsentiert das Angst-Grusel-Horror-Fach der Deutschen, wie Sie es noch nie gesehen haben: als abenteuerliche Gedankenreise und witzig-gelehrte Unterhaltung. In keinem Fall wird er Zahlen in den Raum stellen, um die Diskussion zu versachlichen. Bei Ziegler brauchen Sie keine Rechnung. Garantierter Frustrationsindex: Null. Denn eines ist klar: Wir können nicht alle unterdurchschnittlich sein in Mathe.
(Quelle)

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[Rezi] Im Bett mit Kant oder das Gefühl von Nichts am frühen Morgen – Robert R. Smith

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Cover zu „Im Bett mit Kant … “

Ich verwende nachfolgend die Höflichkeitsanrede, da es der Stimme des Erzählers im Buch entspricht.
 
Stellen Sie sich vor, sie liegen im Bett und Descartes sitzt am Bettrand. Er weckt Sie auf und erklärt Ihnen seine allbekannte Formel „ich denke, also bin ich“ anhand des Aufwachens. Vom Nicht-Ich-Sein des Schlafens zum Ich-Sein des Erwachens.
 
Stellen Sie sich weiter vor, Sie befinden sich in der U-Bahn und träumen von den Ferien, von einem Leben in der Karibik, an weissen Sandstränden mit türkisblauem Wasser. Neben Ihnen auf der Bank sitzt Nietzsche und erklärt Ihnen, dass das ein Zeichen von Schwäche ist. Die Flucht aus dem Alltag in eine zweite Welt, wo man sich heimischer fühlt als in der Realität. Sie hätten jederzeit die Möglichkeit, etwas daran zu ändern, aber es ist einfacher, den gewohnten Rhythmus des Alltags zu bestreiten.
 
Oder stellen Sie sich vor, sie befinden sich auf einer Party und Macchiavelli erklärt Ihnen, dass eine Party sehr viel mehr mit einem Anlass voll von Diplomaten, Politikern und Würdenträgern gemein hat, als man meint, dass Sie die Wirkungskraft des zusammengewürfelten Aufeinandertreffens nicht unterschätzen dürfen und dass dieses Aufeinandertreffen von Ihnen für Ihre Zwecke manipuliert werden kann. Das glauben Sie nicht oder halten Sie für unethisch? Dann fragen Sie sich einmal, wie viele Partygänger mit einem ganz konkreten Ziel an eine Party gehen und dieses Ziel mit allen Mitteln zu erreichen versuchen …

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[Rezi] Stranger Than Fiction – Chuck Palahniuk

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Cover zu „Stranger Than Fiction“

Stranger Than Fiction ist kein gewöhnlicher Palahniuk-Roman. Es ist eine Sammlung von kurzen, teils längeren Aufsätze über Menschengruppen, Einzelpersonen und Palahniuk selbst, die er im Laufe seiner Schriftstellerkarriere neben seinen Romanen gesammelt hat, die aber deswegen nicht weniger interessant sind. Im Gegenteil:

Gruppenbilder

Demolition Derbys mit Mähdreschern und das Zerstören und Reparieren; Ringer und ihr geringer sozialer Status; ein Hundekostüm und die Paranoia vor dem Unbekannten; Schlösser aus Stein, Muskelschmalz und Schweiss; das U-Boot, die Isolation und Tabus.
Palahniuk sucht nach Menschengruppen mit gleichen Zielen, gleichen Träumen, Menschen die sich nicht kennen, die womöglich ganz andere Ansichten und Einstellungen haben, aber an gleichen Orten verkehren.

Porträts

Andrew Sullivan, der konservative Homosexuelle, Marilyn Manson, der stilisierte Mittelpunkt allem Bösen dieser Welt aus Überzeugung, Michelle Keating und die Leichenhunde in Honduras.
Mit gnadenloser Feinfühligkeit beschreibt Palahniuk seine Interviewpartner. Meistens sind es alltägliche Szenen, zuhause, in den vertrauten vier Wänden des Interviewten, aber Palahniuk zieht alle Register seiner Kunst, indem er Erzählung mit Szene verflechtet wie in seinen Romanen. So legt Marilyn Manson ein Tarotspiel auf den Tisch. Jede Karte steht für einen Abschnitt in seiner Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft. Jede Karte eine Geschichte.

Persönliches

Palahniuk als Hospizbetreuer; Palahniuk über den wahr gewordenen Traum jedes Schriftstellers und wie er in Realität doch ganz anders ist; Palahniuk und das Leben auf dem aktiven Vulkan des Lebens.
Tod im Alltag, die Arbeit, Träume. Diese und viele andere Themen behandelt Palahniuk im dritten Teil der Anthologie und legt den Fokus aus sein eigenes Leben, seine persönlichen Erfahrungen.

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