Es gibt nichts Schlimmeres, als TV-Serien im Fernsehen zu schauen. Ich kann es nicht ausstehen, wenn ich ständig von Werbungen unterbrochen werde und dann mitten im Cliffhanger bis zu einer Woche warten muss, bis die nächste Folge ausgestrahlt wird. Insbesondere, wenn sich die Serie nicht auf Situationskomik und seichte Witze beschränkt, sondern einen Handlungsbogen aufbaut, Figuren Tiefe einhaucht und zum Nachdenken anregt.
Da kam mir die Liste vom UnrealtityMagazine gerade wie gerufen: 10 Shows You Should Watch Now That They’ve Ended. Eine Top10-Liste von Serien der letzten Jahre, die abgeschlossen sind (bzw. abgeklemmt wurden) und deshalb als DVD oder Download von Anfang bis Ende geschaut werden können.
Von der Liste kannte ich „Firefly“ und „Battlestar Galactica“ bereits (übrigens beide seeeehr empfehlenswert für Sci-Fi-Fans) und auf Comedy oder auf „Lost“ hatte ich nicht gross Lust. Aber der allerletzte Eintrag: Dollhouse, stach mir ins Auge. Science-Fiction, jedoch nahe Zukunft, eine gut aussehende Lady in der Hauptrolle, bekannte Gesichter aus anderen Serien und vor allem: JOSS WHEDON ALS PRODUZENT!
Ich fang jetzt nicht an, „Firefly“ über alle Wolken zu loben (obwohl es das verdient hätte), aber die leider viel zu kurze Serie hat mich so begeistert, dass ich ihren Schöpfer Joss Whedon (na klingelt’s?) bedauerte. Mehr Gründe, mir die Serie anzusehen, brauchte ich nicht, und ich hoffe, dass ich mit dieser Rezi auch noch andere dafür begeistern kann.
Kategorienarchiv: FOX
[Rezi] Dollhouse (TV-Serie) – Joss Whedon
Permanentlink zu diesem Beitrag: http://ravenport.ch/2010/10/dollhouse_tv-serie/

