Was tust du, wenn du in einem Moment frühmorgens in Chicago am Strand bist und im nächsten an den Handgelenken gefesselt an einer Felswand über einem See baumelst? Am ehesten in den Arm kneifen, um zu sehen ob du träumst oder gar wahnsinnig geworden bist. Aber Moment … deine Arme sind ja in Ketten gelegt. Die Armschellen drücken sich in deine Handgelenke. Drei deiner besten Schulfreunde befinden sich zu beiden Seiten von dir. Ihren Gesichtern zufolge haben sie nicht mehr Ahnung, was abgeht als du.
Nachdem du einem Wikingerschiff zu deinen Füssen zugesehen hast, wie die Passagiere – Wikinger wie aus dem Bilderbuch – ihrem Gott ein Opfer darbringen, beginnst du dich allmählich zu fragen, was zum Teufel das eigentlich soll.
Hat Senna etwas damit zu tun?, fragst du dich, denn deine Freundin ist schon immer etwas eigenartig gewesen. Wegen ihr bist du auch erst an den Strand gegangen. Irgendwie wusstest du, dass du an genau dem Zeitpunkt dort sein müsstest. Und dann befindest du dich in einer unwirklichen Welt, die sich auf einmal realer anfühlt als die, von wo du gekommen bist …
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[Rezi] Everworld – K.A. Applegate (Band 1+2)
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