Schlagwort-Archiv: Heyne Verlag

[FCh-Kurzrezi]Die Trolle – Christoph Hardebusch

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Cover zu „Die Trolle“

Şten hätte sich für seine Dummheit ohrfeigen können. Aber leider war sein Käfig so eng, dass er nicht einmal mehr das konnte. Mitten im Wald hing er einige Meter über dem Boden, sein Rücken schmerzte wegen der unbequemen Sitzposition und alle Versuche, den Käfig gewaltsam zu öffnen, waren misslungen.
 
Er verfluchte Zorpads Spiessgesellen. Sie hatten zu gute Arbeit geleistet. Gerade als Şten überlegte, ob es angenehmer wäre zu verdursten oder von einem wilden Tier gefressen zu werden, hörte er dröhnende Schritte wie von einem Rudel Elefanten und tiefe, brummende Stimmen. Bis zum Verdursten würde es wohl nicht kommen.
 
Nochmals versuchte sich Şten zu befreien, aber es war zwecklos. Einen Augenblick glaubte er, dass die Monster an ihm vorüberzogen, aber es war nur sein Wunschdenken. Şten erschrak, als sich die vermeintlich wilden Tiere als Trolle zu erkennen gaben. Trolle? Hier? In seinem ganzen Leben hatte er noch keinen einzigen gesehen.
 
Grund, sich über die Entdeckung zu freuen, hatte er nicht. Sofort hatten ihn die Trolle entdeckt und der grösste unter ihnen wollte sich einen Spass daraus machen, Şten zu zerquetschen. Şten hörte sein letztes Stündlein schlagen, doch der Anführer gebot Einhalt. Sie seien auf der Suche nach Sonnenmagiern. An einen dünnen Strohhalm klammernd erklärte sich Şten bereit, sie auf ihrer Reise zu führen. Aber statt ihn aus seiner misslichen Lage zu befreien, wie es sich Şten erhofft hatte, trugen ihn die Trolle einfach mitsamt seinem Käfig mit und machten sich auf den Weg.
 
Şten ächzte bei jedem Schritt vor Schmerzen und fragte sich, ob er nicht doch besser verdurstet wäre …

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[Kurzrezi] Ubik – Philip K. Dick

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Cover zu „Ubik“

Was für Joe Chip und seine Kollegen als routinemässiger Anti-Psi-Einsatz beginnt, endet in einem surrealen Albtraum. Ihr Chef Glen Runciter stirbt bei einem Bombenanschlag – doch ist er wirklich tot? Denn Chip empfängt merkwürdige Botschaften von ihm: Werbespots im Fernsehen, Graffitis an einer Toilettenwand, Kleingedrucktes auf Etiketten. Immer ist das Schlüsselwort in diesen Botschaften Ubik, offenbar eine Art Wundermittel, das dem zunehmenden Verfall der Welt entgegenwirkt. Und genau ein solches Mittel hat Chip nun bitter nötig, denn um ihn herum beginnen sich die Dinge in der Zeit zurückzuentwickeln – bis im Des Moines des Jahres 1939 die Ereignisse kulminieren …
(Quelle)

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[Rezi] Blade Runner – Philip K. Dick

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Cover zu „Blade Runner“

Rick Deckard arbeitet für die Polizei in San Francisco. Er ist ein sogenannter Prämienjäger oder Kopfgeldjäger, das heisst, er fahndet nach Androiden, den Menschen nachempfundenen Robotern, die nicht mehr korrekt funktionieren und eliminiert sie. Töten wäre das falsche Wort, schliesslich sind es nur komplexe Maschinen.
 
Das Problem ist, dass die Androiden mittlerweile so gut gemacht sind, dass man sie im Alltag nicht mehr von echten Menschen unterscheiden kann. Deckard bedient sich deshalb eines ausgeklügelten Tests, indem er Fragen an die potenziellen Androiden richtet und dabei mit Sensoren misst, wie sie darauf reagieren und antworten. Androiden besitzen keine Empathie, sie können sich nicht in andere Menschen hineinversetzen, haben keinerlei Mitgefühl. Dadurch kann sie Deckard entlarven.
 
Deckard erhält den Auftrag, eine neue Serie von Androiden zu eliminieren, die von der Rosen-Corporation produziert worden sind. Ursprünglich war der Auftrag Deckards Mentor und Kollegen zugedacht gewesen, aber dieser wurde von einer Zielperson (bzw. -androiden) beinahe umgebracht. Nun hat Deckard den Auftrag übernommen, und obwohl es unklug ist, alleine gegen eine Handvoll hoch spezialisierter Andys vorzugehen, tut er es dennoch. In der Hoffnung genügend Prämie einzustreichen und sich für eine Weile von seinem Job absetzen zu können. Die Frage ist, ob er seine Fähigkeiten nicht überschätzt …

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[Rezi] Der ewige Krieg – Joe Haldeman

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Cover zu „der ewige Krieg“

Das Buch erzählt die zeitlose Geschichte des Krieges, in diesem Fall ein Konflikt zwischen der gesamten Menschheit und den außerirdischen Tauranern. Die Menschen gerieten erstmals an die Tauraner, als sie begannen, mittels Collapsaren zu den Sternen zu reisen. Obwohl Collapsaren eine nahezu sofortige Zurücklegung riesiger Entfernungen ermöglichen, bedeuten die damit verbundenen relativistischen Geschwindigkeiten, dass die Zeit für diejenigen an Bord viel langsamer verläuft. Für William Mandella, einen Physikstudenten, der als Soldat eingezogen wurde, bedeutet das, dass zwischen seiner ersten Begegnung mit den Tauranern und seiner Heimkehr 27 Jahre vergangen sein werden, obwohl er selbst erst ein Jahr älter geworden ist. Nachdem Mandella erkennt, dass er nach einer so langen Reise auf der Erde nicht mehr zurecht kommt, verpflichtet er sich noch einmal, nur um festzustellen, dass er endlos von einem Krieg zum nächsten geschickt wird, während ein Jahrhundert nach dem anderen vergeht. Ein Klassiker der SF-Weltliteratur. » Craig E. Engler
(Quelle)

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[Rezi] Der Sturz von Hyperion – Dan Simmons

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Cover zu „Die Hyperion-Gesänge“.
Beinhaltet „Hyperion“ und „Sturz von Hyperion“

Auf Tau Ceti Center wird der Cybrid mit der Persönlichkeitsrekonstruktion des englischen Dichters John Keats zum Maler und Berater der Hegemonie-Präsidentin Meina Gladstone. Die neutrale, fast schon naive Denkweise Joseph Severns (wie sich der Cybrid nennt) wirft ein völlig anderes Licht auf die hitzigen Debatten zwischen den Vertretern der Regierung und des Militärs.
 
Doch das ist nicht der einzige Grund für Severns Berufung. Brawne Lamia, eine der Pilger, trägt eine Kopie der Keats-Persönlichkeit in einem Implantat mit. Auf unerklärliche Weise kommt in Severns Schlaf eine Verbindung zu seiner Kopie zustande, was ihn in die Lage versetzt, von den Geschehnissen auf Hyperion zu berichten. Für Gladstone eine wertvolle Informationsquelle.
 
Die Pilger des Shrike sind nach dem ersten Buch bei den Zeitengräbern angekommen. Ihre Pilgerreise ist zu Ende und nun erwarten sie sehnsüchtig die Läuterung des Avatars der Shrike-Kirche. Doch der Herr der Schmerzen lässt auf sich warten, während im Orbit Hyperions eine lautlose Schlacht zwischen den Streitkräften der Hegemonie und den feindlichen Ouster tobt. Und allmählich geht den Pilgern Wasser und Verpflegung aus und die Nerven liegen blank …

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[Rezi] Hyperion – Dan Simmons

Cover zu „Hyperion“

Cover zu „Hyperion“

Auf dem Flug zur Welt Hyperion begegnen sich sieben Menschen aus allen möglichen Ecken und Enden der Galaxie. Sie alle tragen eine bedeutungsschwere Vergangenheit mit sich. Entweder in ihren Köpfen, oder in Form von materiellem Gut, oder beidem. Sie alle wollen zu den sagenumwobenen Zeitengräbern auf dem Planeten und vor das gefürchtete Wesen namens Shrike treten, das von Shrike-Kult als Gottheit verehrt wird, und ihm eine Bitte vorzutragen. Meist endeten die Pilgerfahrten tödlich und arme Pilger wurden zu rituellen Opfern. Das wissen unsere sieben Pilger sehr genau. Doch was könnte einen Vater mit seinem Kleinkind, einen Dichter mit seinem Manuskript, einen Priester mit den Aufzeichnungen seines Mentors und die übrigen dazu bewegen, das Risiko eines nahezu sicheren und schmerzhaften Todes einzugehen?

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[Rezi] Wächter des Zwielichts – Sergej Lukianenko

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Cover zu „Wächter des Zwielichts“

Anton Gorodezki kommt nicht zur Ruhe. Er ist offiziell noch immer im Urlaub, aber mit dem Kopf schon wieder bei der Arbeit. Er hält es nicht aus und geht ins Büro. Geser erwartet ihn und unterbreitet ihm einen Auftrag.
Sein Boss hat einen Brief erhalten, worin steht: Ein Anderer soll vorhaben, Menschen zu Anderen zu machen. Ein Ding der Unmöglichkeit, denn nur gewisse Menschen mit Anlagen zum Anderen können auch zu einem werden.
 
Dennoch nimmt Geser und mit ihm auch Sebulon von der Tagwache, sowie die Inquisition den Fall ernst. Würde es dem Anderen gelingen, was hätte das zur Folge? Menschen würden von den Anderen erfahren, von ihrem langen Leben, der Heilmagie, von zerstörerischen Zauberkräften. Alle würden Andere werden wollen, das Gleichgewicht des Grossen Vertrages könnte aus den Fugen geraten, Chaos entstünde.
 
In Zusammenarbeit mit dem Vampir Kostja der Tagwache, seinem ehemaligen Freund und Nachbar, und dem Inquisitor Vítěszlav sucht Anton nach dem Absender des rätselhaften Briefes…

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[Rezi] Die Ritter der vierzig Inseln – Sergej Lukianenko

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Cover zu „Die Ritter der vierzig Inseln“

Von einem Moment zum nächsten befindet sich Dima auf einer tropischen Insel. Zuvor hatte ihn ein Fotograf um ein Foto gebeten und nach dem Blitzlicht spürt der russische Junge Sand unter sich. Eine unwirkliche Situation, aber wenigstens wird er von Kindern seines Alters begrüsst und in den Trupp aufgenommen, der sich „die Ritter des scharlachroten Schildes“ nennt.
Dima befindet sich auf einem Archipel mitten im Meer. Das Archipel besteht aus vierzig Inseln, allesamt von Kindern aus aller Welt bevölkert. Es verbindet sie ein gemeinsames Ziel: Sie alle wollen zurück nach Hause.
 
Doch da gibt es ein Problem. Die Entführer lassen nur die Gruppe nach Hause, welche die Herrschaft über alle vierzig Inseln gewinnt. Alle anderen bleiben auf der Insel, bis sie zu alt werden oder sterben, was letztlich dasselbe ist. Und die Herrschaft kann eine Gruppe nur dadurch erlangen, indem es die anderen Bewohner überwältigt.
 
Ein aussichtloses Unterfangen, aber die einzige Hoffnung. Dima und die anderen Kinder sind je länger je mehr zu allem bereit. Wenn es nicht anders geht, auch zu töten …

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[Rezi] Wächter der Nacht – Sergej Lukianenko

Cover zu „Wächter der Nacht“

Cover zu „Wächter der Nacht“

Anton ist ein Mitglied der Nachtwache, auch „die Lichten“ genannt, die Bewahrer des Guten. Seine und ihre Aufgabe ist es, die Tagwache, auch die „Dunklen“ genannt, am Ausüben von böswilligen Handlungen gegenüber den Menschen zu hindern.
Anton ist kein Neuling, aber auch keine einflussreiche Figur im Schachspiel der Mächtigen. Er ist ein Magier vierten Grades und eigentlich kein Aussendienstler. Er kennt sich aus mit Computern und hat nur an wenigen Einsätzen teilgenommen, geschweige denn ernsthaft gekämpft.
Eines Tages wird Anton auf die Fährte eines Jungen angesetzt. Er hat den Verdacht, dass etwas nicht stimmt. Er hat recht. Ein Pärchen hat den Jungen zu sich gelockt. Kein menschliches Pärchen, sondern Vampire. Ein Mentor und eine frisch initiierte, die nach Blut dürstet. Nun gut, Vampire sind auch nur Menschen – oder sagen wir menschenähnliche Wesen – mit Bedürfnissen, nur ist ihres eben das Blut von gewöhnlichen Menschen.
Gelegentlich werden Lizenzen verteilt, Menschen zum Abschuss freigegeben. Das klingt hart, aber ermöglicht den Lichten im Gegenzug die Möglichkeit, eine gute Tat zu vollbringen im komplizierten, vertraglich gebundenen Kräfteverhältnis zwischen Licht und Dunkel.
Aber auf diesen Jungen ist keine Lizenz ausgestellt. Das ist illegal. Wie Wilderei. Die Vampire müssen bestraft werden.
Doch bei diesen Untoten wird es nicht bleiben. Vampire sind nur ein kleiner Teil der Gefahren, denen Anton und die Nachtwache gegenüber steht …

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[Rezi] Ich bin Legende – Richard Matheson

Cover zu „Ich bin Legende“
Cover zu „Ich bin Legende“

Cover zu „Ich bin Legende“

Müsste man Robert Nevilles Leben seit der Katastrophe mit einem Wort zusammenfassen, dann wäre dieses Wort: „Einsamkeit“.
Seit der Seuche hat er keinen richtigen Menschen mehr gesehen.
Tagsüber ist er damit beschäftigt die nächtlichen Schäden an seinem Haus zu reparieren und in der Nacht verbarrikadiert er sich, damit ihn die Untoten nicht zu fassen kriegen.
Es macht ihn wahnsinnig. Er ist allein gegen eine nicht endende Anzahl untoter Wesen, die ihm an den Kragen wollen. Und die schlimmsten sind diejenigen, die er früher einmal als richtige Menschen oder sogar als Freunde gekannt hatte.
Eines Tages erwacht ein Hoffnungsschimmer. Ein echter Hund. Ein lebendiges Lebewesen, so lebendig wie er selbst, und auch noch am helllichten Tag, zeigt sich in seiner Strasse. Neville ist überwältigt und setzt alles daran, das Vertrauen des verängstigten Tieres zu gewinnen.
Er wäre zum ersten Mal seit Monaten oder gar seit Jahren nicht mehr alleine …

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