Die Menschheit ist gezeichnet vom Krieg gegen die Roboter, aber trotz Milliarden von Toten geht sie als Sieger gegen die Maschinen hervor. Nach jahrelangem Überlebenskampf, der ständigen Angst, von einer Maschine in Stücke gerissen zu werden, kann sie zum ersten Mal aufatmen. Die künstliche Intelligenz ARCHOS ist besiegt. Der Kopf der Schlange wurde von ihrem …
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[SFC-Rezi] DAEMON – Daniel Suarez
reuters.com/business
Mathew Sobol verstorben.
Mathew Sobol, der Schöpfer des 2. WK Ego-Shooters Over the Rhine und des Fantasy-Rollenspiels The Gate, ist heute den Folgen seines Gehirntumors erlegen. Mit ihm stirbt die Gallionsfigur der Videospielindustrie, die seinesgleichen sucht – CyberStorm wird seinen …
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[Rezi] Die Stadt der träumenden Bücher – Walter Moers
Dies ist die Geschichte des Lindwurms Hildegunst von Mythenmetz von der Lindwurmfeste, wo die besten Schriftsteller ganz Zamoniens herkommen. Mit einem Manuskript im Gepäck, das alle zamonischen Texte in den Schatten stellt, macht er sich auf den Weg nach Buchhaim, der Stadt der träumenden Bücher, um den mysteriösen Verfasser des Manuskripts aufzuspüren, und bei ihm in die Lehre zu gehen.
Weil Mythenmetz ausser dem Hinweis auf Buchhaim und dem Manuskript keine Information über den Autor besitzt, erweist sich die Suche als schwierig. Zudem jagen ihn unverständlicherweise die Antiquare, denen er das Manuskript zeigte, panisch aus ihren Läden. Erst der Literaturagent Harfenstock, der zugibt, mehr von Ziegelsteinen als von Literatur zu verstehen, verweist ihn auf Phistomefel Smeik, eine Koryphäe unter den Buchhaimer Antiquaren und Schriftgelehrten.
Mythenmetz begibt sich in die Altstadt zu Smeiks Laden und Werkstatt, wo sich dieser voller Tatendrang auf das wundervolle Manuskript stürzen will, sogar ohne etwas dafür zu verlangen. Mythenmetz lässt ihn gewähren, allerdings ist ihm nicht ganz wohl bei der Sache. Weshalb, kann er nicht sagen, aber er verdrängt seine Zweifel, Priorität hat das Auffinden des Schriftstellers. Man stelle sich das Privileg vor, als unveröffentlichter Schriftsteller vom grössten Poeten Zamoniens unterrichtet zu werden. Mythenmetz ist aufgeregt wie ein Schuljunge am ersten Schultag, als er am nächsten Tag Smeik aufsucht. Und der Antiquar hat ihm sehr viel zu erzählen …
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[FCh-Kurzrezi]Die Trolle – Christoph Hardebusch
Şten hätte sich für seine Dummheit ohrfeigen können. Aber leider war sein Käfig so eng, dass er nicht einmal mehr das konnte. Mitten im Wald hing er einige Meter über dem Boden, sein Rücken schmerzte wegen der unbequemen Sitzposition und alle Versuche, den Käfig gewaltsam zu öffnen, waren misslungen.
Er verfluchte Zorpads Spiessgesellen. Sie hatten zu gute Arbeit geleistet. Gerade als Şten überlegte, ob es angenehmer wäre zu verdursten oder von einem wilden Tier gefressen zu werden, hörte er dröhnende Schritte wie von einem Rudel Elefanten und tiefe, brummende Stimmen. Bis zum Verdursten würde es wohl nicht kommen.
Nochmals versuchte sich Şten zu befreien, aber es war zwecklos. Einen Augenblick glaubte er, dass die Monster an ihm vorüberzogen, aber es war nur sein Wunschdenken. Şten erschrak, als sich die vermeintlich wilden Tiere als Trolle zu erkennen gaben. Trolle? Hier? In seinem ganzen Leben hatte er noch keinen einzigen gesehen.
Grund, sich über die Entdeckung zu freuen, hatte er nicht. Sofort hatten ihn die Trolle entdeckt und der grösste unter ihnen wollte sich einen Spass daraus machen, Şten zu zerquetschen. Şten hörte sein letztes Stündlein schlagen, doch der Anführer gebot Einhalt. Sie seien auf der Suche nach Sonnenmagiern. An einen dünnen Strohhalm klammernd erklärte sich Şten bereit, sie auf ihrer Reise zu führen. Aber statt ihn aus seiner misslichen Lage zu befreien, wie es sich Şten erhofft hatte, trugen ihn die Trolle einfach mitsamt seinem Käfig mit und machten sich auf den Weg.
Şten ächzte bei jedem Schritt vor Schmerzen und fragte sich, ob er nicht doch besser verdurstet wäre …
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