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über LordpronG

Zuerst zu meinem Pseudonym: Das Wort „Prong“ ist der Name einer US-Metalband der frühen 90er Jahre, welche massgeblichen Anteil an der Entwicklung des Industrial Metal hatte, jedoch stets unterschätzt wurde und nie den verdienten Durchbruch schaffte. „Prong“ ist ein Kürzel des Ausdruckes „prove you wrong“, der Titel eines Albums dieser Band. Da ich Prong absolut verehre und den Namen so cool fand, nenne ich mich in Internetforen und LAN-Gamepartien „LordpronG“. „Lordmetallica“ oder „Lordslayer“ klänge ja auch ziemlich bescheuert, oder?
 
Soviel dazu, nun zu meiner Person: Beruflich arbeite ich als Buchhändler und habe daher naturgemäss grosses Interesse an (guten) Büchern. Vor meiner Ausbildung zum professionellen Bücherdealer habe ich drei Jahre Geschichte und Sozialwissenschaften studiert, schwerpunktmässig mittelalterliche und antike Geschichte. Daneben arbeitete ich als freier Mitarbeiter einer regionalen Tageszeitung. Wie bereits bekannt, lese ich bevorzugt historische Romane, deren Lektüre ich meistens mit entsprechenden Sachbüchern anreichere. Es ist immer wieder spannend, herauszufinden, wie viel historischer Gehalt in Romanen wirklich vorhanden ist. Das Schöne an Historienromanen ist die Möglichkeit, Geschichte mit Fiktion zu verbinden, was gewisse Historiker zu Unrecht bedenklich finden, denn so mancher Autor von historischen Romanen recherchiert nicht nur sehr exakt, sondern kann sich auch sehr gut in die beschriebene Epoche hineinversetzen. Genannt seien hier Literaten wie Bernard Cornwell, Gisbert Haefs, Ken Follett, Umberto Eco und Rebecca Gablé, welche zu den Hochkarätern des Genres zählen.
 
Zu meinen anderen Lieblingen gehören Bücher, die ich gerne als „Mindfucker“ bezeichne, zum Beispiel so verschiedene Autoren wie David Foster Wallace, Scarlett Thomas, Iain Banks, Andreas Eschbach oder Chuck Palahniuk, welcher von Vega schon gebührend hier vorgestellt wurde. Biografien und Erlebnisberichte nehmen fast den ganzen Rest meiner Lesezeit ein, speziell wenn es sich um aussergewöhnliche Personen dreht, wie etwa in Howard Marks’ „Mr. Nice“ und Skurrilitäten wie Helge Schneiders Werke.
Science Fiction und Fantasy kommen eher seltener vor und müssen mich von der ersten Seite an fesseln. Klischees wie Orks und Elfen oder der hundertneunzigste Abguss von Mittelerde sagen mir nichts, denn es gibt schliesslich nur ein Original.
 
Ausserdem beschäftige ich mich mit meiner zweiten Leidenschaft, der Musik. Vorrangig höre ich fast alle Metal-Genres und klassische Musik. Lange Zeit habe ich selber Schlagzeug in einer Metalband gespielt, wofür ich leider aber im Moment keine Zeit habe.
Vega und ich kennen uns übrigens deshalb, weil wir zusammen wohnen und ich freue mich sehr darüber, meinen Beitrag auf dieser Webpage leisten zu dürfen.
 
Cheerz!
 
LordpronG

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